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	<title>Dennis Morhardt</title>
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	<description>Über Webentwicklung, Netzpolitik und mehr...</description>
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		<title>Was ich bei &#8220;Christian Wulff: Rücktritt jetzt!&#8221; gelernt habe</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2012/03/was-ich-bei-christian-wulff-rucktritt-jetzt-gelernt-habe</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn der Rücktritt von Christian Wulff schon einige Tage zurückliegt möchte ich über die Erfahrungen aus meiner Facebook-Kampagne &#8220;Christian Wulff: Rücktritt jetzt!&#8221; und die Schlüsse, die ich auch daraus gezogen habe, berichten. Die Fanpage selbst ging am 16. Dezember 2011 online, also einige Tage nach dem die erste Vorwürfe (Wulff hätte seinen Kredit vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/6dd2c1700d5642faa23102b037cb8943" width="1" height="1" class="vgwort" />Auch wenn der Rücktritt von Christian Wulff schon einige Tage zurückliegt möchte ich über die Erfahrungen aus meiner Facebook-Kampagne &#8220;<a href="https://www.facebook.com/ruecktritt.jetzt">Christian Wulff: Rücktritt jetzt!</a>&#8221; und die Schlüsse, die ich auch daraus gezogen habe, berichten.</p>
<p><figure id="attachment_794" aria-describedby="figcaption_attachment_794" class="clearfix"><img class=" wp-image-794   " title="Entwicklung der Like-Zahlen" src="http://www.dennismorhardt.de/files/2012/03/entwicklung-like-zahlen.png" alt="Entwicklung der Like-Zahlen vom 16.12.2011 - 13.03.2012 (Quelle: Facebook)" width="460" height="250" /><figcaption id="figcaption_attachment_794">Entwicklung der Like-Zahlen vom 16.12.2011 - 13.03.2012 (Quelle: Facebook)</figcaption></figure></p>
<p>Die Fanpage selbst ging am 16. Dezember 2011 online, also einige Tage nach dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,803475,00.html">die erste Vorwürfe</a> (Wulff hätte seinen Kredit vor dem Landtag in Niedersachsen verschwiegen) laut wurden. Von den reinen Like-Zahlen und der Benutzerinteraktion betrachtet lief die Seite bis Weihnachten und auch über Neujahr ganz ruhig. Eigentlich hatte ich schon das Ding abgeschrieben und dementsprechend auch &#8220;inhaltlich&#8221; nicht mehr viel getan.</p>
<p><strong>Am 2. Januar explodierte die Seite förmlich (an einem Tag von 850 auf etwas über 3100 Likes).</strong> Nach dem bekannt wurde das Christian Wulff dem Bild-Chefredakteur auf die Mailbox <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/wulff-medien-drohung">eine eher unfreundliche Nachricht gesprochen hatte</a> wurde auch die Empörung in den Medien und auch &#8220;in der Bevölkerung&#8221; (subjektive Empfindung) größer. Die Fanpage zog damit wie ein Magnet die Leute an.</p>
<p><strong>Was eigentlich nicht überraschend sein sollte, aber für mich aber in der Menge am Ende, gerade bei so einem populistischen Themen, wie den Rücktritt einer öffentlichen Person, war der braune, rechte Mob, wo Einzelne immer wieder zu Gewalt aufgerufen haben.</strong> Auch die NPD nutze die Seite um ihren Müll abzuladen. Ohne einen ständigen Blick auf die Seite, Vorabkontrollen von Kommentaren und Beiträgen sind bei Facebook nicht möglich, wäre die Seite kein schöner Anblick gewesen. So musste ich die Notbremse ziehen und die Möglichkeit für Benutzerbeiträge abschalten, leider konnte ich nicht ständig die Seite überwachen und sauber halten. Meine Entscheidung habe <a href="https://www.facebook.com/ruecktritt.jetzt/posts/167724830001809">ich auch transparent dokumentiert, was gerade im &#8220;rechten Lager&#8221; nicht auf Gegenliebe stoß</a>.</p>
<p>Auch ist mir aufgefallen, dass an Inhalten am Besten (also an Likes und Shares) vor allem Bilder (<a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=195679557206336&amp;set=a.165565363551089.36978.155273184580307&amp;type=1">gerade &#8220;Diese Person&#8230;&#8221;-Pfeifbilder</a>) und Karikaturen gezogen haben. Die Seite selber hat natürlich nix bewegt, Christian Wulff dürfte nichts mitbekommen haben, auch in der Presse (außer in den Online-Medien) selber gab es keine Erwähnungen (das war bei &#8220;C wie&#8230;&#8221; anders). Sonstigen &#8220;Ärger&#8221; gab es auch nicht.</p>
<p><strong>Was habe ich aus dieser Aktion gelernt? Facebook ist eine Plattform, gerade wenn es sich um populistische Themen handelt (siehe auch die unzähligen Aufrufe zum Tank-Boykott), über die man schnell Leute mobilisieren kann, auch die &#8220;falschen&#8221; Leute (Nazis und sonstige Spinner z.B.).</strong> Ich würde so etwas auch wieder machen, nur würde ich diesmal von Anfang Benutzerbeiträge immer moderieren (was dank der neuen Facebook-Timeline/Chronik möglich ist) und vor allem auf visuelle Elemente setzen (also z.B. ein Zitat nicht als Status sondern als Bild posten), die erreichen auf Facebook die größte Verbreitung.</p>
<p><strong>Am Ende bleibt zu sagen, dass es viele Erfahrungen gelernt habe und mein Respekt vor Social-Media-Teams von Firmen, die Shitstorms erleben oder allgemein eher unbeliebt sind, gestiegen ist.</strong> Wer sich dafür interessiert, dem kann ich die Statistiken, die Facebook liefert, als Excel-Datei zuschicken.</p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=790&amp;md5=44c7a31c5a213b39c93072cbe03a122c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>CDU-Positionspapier zum JMStV: Viel Rauch für mehr Bürokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 14:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutzstaatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>

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		<description><![CDATA[Es stand seit der Ablehnung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags (JMStV) im Dezember 2010 sehr ruhig um das Gesetzeswerk, doch in letzter Zeit kommt das Thema wieder auf die Agenda. Der &#8220;Medienpolitische Expertenkreis&#8221; der CDU hat nun ein Positionspapier vorgestellt, wo 5 Eckpunkte für den Jugendschutz im Internet vorgeschlagen werden. Die zentrale Aussage ist: Die Verantwortung haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/6c07dfd716d645f2874ecbb2df138488" width="1" height="1" alt="" class="vgwort">Es stand seit der Ablehnung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags (JMStV) im Dezember 2010 sehr ruhig um das Gesetzeswerk, doch in letzter Zeit kommt das Thema wieder auf die Agenda. Der &#8220;Medienpolitische Expertenkreis&#8221; der CDU hat nun <a href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/120305-jugendmedienschutzstaatsvertrag.pdf">ein Positionspapier</a> vorgestellt, wo 5 Eckpunkte für den Jugendschutz im Internet vorgeschlagen werden.</p>
<p><strong><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-617" title="jmstv-ablehnen" src="https://www.dennismorhardt.de/files/2010/12/jmstv-ablehnen-e1292421053880.png" alt="" width="150" height="150" />Die zentrale Aussage ist: Die Verantwortung haben die Eltern.</strong> Das wir dringend eine Verankerung von Medienkompetenz und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_literacy">Digital Literacy</a> in den Lernplänen von der ersten Klasse an brauchen wir mit keiner Silbe erwähnt, stattdessen sollen die Eltern Jugendfilter einsetzen und ihre Kinder am Computer und Smartphone überwachen. Ob technische Mittel für den Schutz überhaupt taugen wird erst gar nicht in Frage gestellt.</p>
<p><strong>Damit die Filter auch was zu filtern haben soll weiterhin an der Kennzeichnungspflicht festgehalten und eine Stufe eingeführt werden.</strong> Blogs und andere Webseite mit User Generated Content (z.B. damit auch die Foren von cdu.de) sollen <a href="http://www.henning-tillmann.de/2012/03/cdu-und-jmstv-sind-kinder-und-jugendliche-schon-reif-fur-die-altersstufe-b/">mit einem &#8220;B&#8221; gekennzeichnet werden</a>, sonst kommen sie nicht durch den Filter (wenn es die Eltern überhaupt erlauben), neben den bekannten Stufen 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren (über deren Sinnhaftigkeit man auch wirklich mal sprechen sollte). Was das genau das zubedeuten hat, bleibt wirklich unklar. Auch ein Buzzword-Bingo wurde betrieben:</p>
<blockquote><p>In Zukunft sollten die Blogger dann eigenverantwortlich die Reputation der Kennzeichnung „B“ hochhalten, indem sich die Szene selbst reguliert, z. B. durch das Instrument des „Crowd-Sourcing“. Damit würde ein Vorschlag der Netzcommunity unterstützt werden.</p></blockquote>
<p>Wie ist das zu verstehen? Entweder sollen sich Blogger und Communities selbst bewerten oder andere? Die &#8220;Netzcommunity&#8221; fordert da aber auch gar nichts. Die Ideen zum Thema Crowd-Sourcing in diesem Bereich sind <a href="http://openetherpad.org/schwarmintelligenz---jmstv-praktisch">noch recht experimentell</a> und wirkliche Umsetzungen sind noch nicht mal geplant, von der Erforschung der Wirkung dieser abgesehen. Hier wäre die Politik aufgefordert Fördergelder für die Erprobung von möglichen Konzepten freizugeben, aber auch hier sollte klar sein: Das ist nicht &#8220;die&#8221; Lösung.</p>
<p>Und überhaupt sind Filter in Form von Whitelists (also nur bestimmte Seiten sind freigegeben) höchstens bis zum Grundschulalter sinnvoll, wenn man überhaupt man seine Kinder vorher an einen Computer lässt, <strong>denn spätestens mit 12 wird die Umgehung der Filter (weil z.B. eine gewünschte Community oder Browser-Game gesperrt sind) zum Abenteuer für die Kleinen und dies wäre nur mit der ständigen Überwachung durch die Eltern zu verhindern</strong>, was einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Kinder und Jugendlichen bedeutet (z.B. wenn sie Informationen zum Thema Homosexualität suchen und gerade nicht von ihren Eltern entdeckt werden wollen).</p>
<p>Das Eckpunktepapiere bürgt noch weitere Highlights. <strong>So sollen neue Straftatbestände in Sachen Identitätsklau geschaffen werden, anstatt in Beratungsstelle online und offline für Cyber-Mobbing zu investieren. Außerdem ist mit einer Ausweispflicht bei der Erstellung eines E-Mail-Postfach zu rechnen, denn eine Auskunftspflicht gegenüber Opfern, wem z.B. ein Account gehört, soll geprüft werden.</strong></p>
<p><strong>Insgesamt ist das Papier sehr schwach, anstatt das Kind und seine Medienkompetenz in den Mittelpunkt zu stellen sollen Eltern und Webseitenbetreiber mit einem schwammigen &#8220;Verantwortungs&#8221;-Begriff neuen gesetzlichen Regelungen überzogen werden.</strong> Da bleibt die Forderung beim Jugendschutz alle Beteiligte durch „liquid democracy“-Tools einzubinden und der Verzicht auf Netzsperren nur ein kleiner Lichtblick.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/120305-jugendmedienschutzstaatsvertrag.pdf">Das CDU-Eckpapier zum Thema Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV)</a></li>
</ul>
<p><em>Disclaimer: Ich bin Initiator der Aktion &#8220;<a href="http://jmstv-ablehnen.de/">jmstv-ablehnen.de</a>&#8221; und Mitglied im <a href="http://ak-zensur.de/">Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur</a>, welcher sich auch intensiv mit dem Staatsvertrag beschäftigt.</em></p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=774&amp;md5=acef60468b38df73f9c55a383995a610" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neu: Akzeptanz von Online-Tickets auf dem Laptop oder iPad</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2012/02/neu-akzeptanz-von-online-tickets-auf-dem-laptop-oder-ipad</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Ticket]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hat ihre Bedingungen zum Einsatz von Online-Tickets aktualisiert. War es vorher nicht möglich das Online-Ticket bei der Kontrolle im Zug nur auf dem Laptop oder auf dem iPad vorzuzeigen, wird dies nun unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Die Änderung steht in den &#8220;Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von Online-Tickets&#8221; unter Punkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn hat ihre Bedingungen zum Einsatz von Online-Tickets aktualisiert. War es vorher nicht möglich das Online-Ticket bei der Kontrolle im Zug nur auf dem Laptop oder auf dem iPad vorzuzeigen, wird dies nun unter bestimmten Bedingungen erlaubt.</p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-767" title="Unbenannt" src="https://www.dennismorhardt.de/files/2012/02/Unbenannt-e1329663693755.png" alt="" width="300" height="137" />Die Änderung steht in den &#8220;<a href="http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2012/MDB100879-befoerderungsbedingungen_13_02_2012.pdf#seite=86">Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von Online-Tickets</a>&#8221; unter Punkt 4.1.3. (Seite 86):</p>
<blockquote><p>4.1.3 Im OT-Verfahren werden die verschiedenen Buchungsdaten in einem Barcode verschlüsselt und sind auf dem PC-Ausdruck enthalten. Bei der Kontrolle werden die ID-Karten-Nummer und der Barcode in ein Kontrollgerät eingelesen, welches den Barcode entschlüsselt und die Fahrkarten-Daten anzeigt. Die ID-Karte „Personalausweis“ oder „ausländische Identitätskarte“ ist zur visuellen Kontrolle auszuhändigen. Das Kontrollgerät speichert einen Kontrolldatensatz, der mit dem gebuchten Ticket verglichen wird. <strong>Ersatzweise kann in den ICE-/IC/EC-Zügen das Online-Ticket auch auf dem Laptop oder einem Tablet-PC über ein pdf.-Anzeigeprogramm vorgezeigt werden, wenn Barcode und die kompletten Fahrkartendaten auf dem Display des mobilen Endgerätes bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung in Originalgröße vorgezeigt werden können. Die Bedienung des Endgerätes nimmt der Reisende vor; das Prüfpersonal kann jedoch die Aushändigung des Laptops/Tablet-PCs zu Prüfzwecken in Anwesenheit des Reisenden verlangen.</strong> Im Falle des Missbrauchs (z. B. unerlaubte Mehrfachnutzung eines Online-Tickets) liegt eine Reise ohne gültige Fahrkarte vor. In diesem Fall wird dem Reisenden der erhöhte Fahrpreis nach § 12 EVO berechnet und er wird für das OT-Verfahren gesperrt. Darüber hinaus wird Missbrauch zur Strafanzeige gebracht. Die Kontrolldatensätze werden mit Ablauf der Frist zur Beantragung von Erstattungen gelöscht.</p></blockquote>
<h2>Hinweise:</h2>
<ul>
<li>Die Regelung schließt auch Tablet-Geräte wie das iPad oder andere ein. Handy oder Smartphone wohl eher nicht.</li>
<li>Diese Regelung gilt nur im Fernverkehr, also in ICE-, IC- und EC-Zügen der Deutschen Bahn.</li>
<li>Wer im Vor- oder Nachlauf  den Nahverkehr benutzen muss, muss weiterhin ein ausgedrucktes Online-Ticket vorlegen.</li>
<li>Auch beim Einsatz des &#8220;+City&#8221;-Tickets gilt das Selbe, denn hier wird die Gültigkeit mit dem Zangenabdruck bestätigt.</li>
<li>Online-Ticket im Zug kaufen, erst wenn der Schaffner kommt, geht nicht. Das wäre Schwarzfahren. Das Online-Ticket enthält den Zeitstempel der Buchung und dieser wird auf dem Kontrollgerät auch angezeigt.</li>
</ul>
<p>Insgesamt kann man diese Änderung aus Fahrgastsicht wirklich begrüßen, weil das Ablesen des Codes der Online-Tickets von Displays wirklich auch funktioniert (beim Handy-Ticket handelt es sich es um den selben Code!) und die Fälle wo Drucker nicht funktionieren oder der Ausdruck verloren geht gibt es zuhauf (und schnell das Ticket im Reisezentrum ausdrucken lassen klappt auch nicht immer). Einzig die Einschränkung mit dem Nahverkehr ist noch nicht fahrgastfreundlich, aber hier wird die Bahn hoffentlich noch nachziehen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2012/MDB100879-befoerderungsbedingungen_13_02_2012.pdf">Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG (PDF, Online-Ticket-Regelungen ab Seite 86)</a></li>
<li><a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/onlineticket/onlineticket.shtml">Informationsseite zum Online-Ticket auf bahn.de</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=763&amp;md5=6bc31bfa1947dd2255a84f044cfb1380" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Letzte Chance: Jetzt noch bei &#8220;Das ist sozialdemokratisch!&#8221; mitmachen!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Das ist sozialdemokratisch!]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis zum 1. November besteht noch die Möglichkeit auf &#8220;Das ist sozialdemokratisch!&#8221; mitzumachen, entweder Beiträge zu bewerten oder sogar noch einen eigenen zu verfassen. Dannach geht es in die Auswertung und das Ergebnis wird dann im Rahmen des SPD-Bundesparteitages vorgestellt. Der SPD-Bundesparteitag findet vom 4. bis zum 6. Dezember in Berlin statt und Mathias Richel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum 1. November besteht noch die Möglichkeit auf &#8220;<a href="http://www.das-ist-sozialdemokratisch.de/">Das ist sozialdemokratisch!</a>&#8221; mitzumachen, entweder Beiträge zu bewerten oder sogar noch einen eigenen zu verfassen. Dannach geht es in die Auswertung und das Ergebnis wird dann im Rahmen des SPD-Bundesparteitages vorgestellt.</p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-659" title="dasistsozi_Rectangle_300x250" src="http://www.dennismorhardt.de/files/2011/10/dasistsozi_Rectangle_300x2501-e1319727541136.png" alt="" width="200" height="166" />Der <a href="http://www.spd.de/aktuelles/Parteitag_2011/">SPD-Bundesparteitag findet vom 4. bis zum 6. Dezember in Berlin statt</a> und Mathias Richel und ich werden daran mit einem eigenen Stand teilnehmen und das Ergebnis dem Parteivorstand und der Partei übergeben. Zugleich findet auch die Verleihung des <a href="http://www.wilhelm-droescher-preis.de/">Wilhelm-Dröscher-Preis</a> statt, wo wir auf einen Preis <a href="http://www.wilhelm-droescher-preis.de/index.php?mod=content&amp;menu=100103&amp;page_id=540">in der Kategorie &#8220;Reformwerkstatt Mitgliederpartei&#8221;</a> hoffen können.</p>
<p>Auch auf einen anderen Preis können wir vielleicht hoffen. Dank einiger Unterstützer haben wir uns für den &#8220;<a href="http://politikaward.de/">Politikaward 2011</a>&#8221; in der Kategorie &#8220;Social Media Strategie&#8221; <a href="http://www.das-ist-sozialdemokratisch.de/blog/2011/10/06/das-ist-sozialdemokratisch-beim-politikaward-2011/">beworben</a>, welcher am 28. November in Berlin verliehen wird. Wenn auch die Chancen eher gering sind, so würden wir uns über eine Erwähnung in der Shortlist sehr freuen, würde sie doch zeigen, dass man auch mit wenig Mitteln große Sache mit hoher Beteiligung umsetzen kann.</p>
<p>Vieles wäre nicht ohne die Unterstützung der Community möglich gewesen. Wir danken euch dafür, aber jetzt noch nicht schlapp machen und <strong>noch ein letztes Mal voll Gas geben und bis zum 1. November <a href="http://www.das-ist-sozialdemokratisch.de/">deinen Beitrag einreichen und/oder andere bewerten</a>!</strong></p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=654&amp;md5=9cf68a2e351fc026feb1278fd1a10b39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzpolitischer Kongress der BayernSPD am 12. November in Nürnberg</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2011/10/netzpolitischer-kongress-der-bayernspd-am-12-november-in-nuernberg</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 12. November, findet im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg der erste netzpolitische Kongress der BayernSPD statt. Unter anderem geht es um E-Government, Datenschutz, Partizipation, Journalismus und Sicherheit. Ziel ist es &#8220;Vorschläge für eine Netzpolitik der BayernSPD zu entwickeln&#8221;. Auch ich werde dabei sein und darf gemeinsam mit Dr. Heiko Tammena, seines Zeichens Referent für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 12. November, findet im <a href="http://www.karl-broeger-zentrum.de/">Karl-Bröger-Zentrum</a> in Nürnberg der erste netzpolitische Kongress der <a href="http://bayernspd.de/">BayernSPD</a> statt. Unter anderem geht es um E-Government, Datenschutz, Partizipation, Journalismus und Sicherheit. Ziel ist es &#8220;Vorschläge für eine Netzpolitik der BayernSPD zu entwickeln&#8221;.</p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-632" title="netzkongress-bayernspd" src="http://www.dennismorhardt.de/files/2011/10/netzkongress-bayernspd.jpg" alt="" width="200" height="220" />Auch ich werde dabei sein und darf gemeinsam mit <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heiko Tammena, seines Zeichens Referent für Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit sowie ländliche Räume bei der <a href="http://www.kljb-bayern.de/Dr-Heiko-Tammena.113.0.html">Katholischen Landjugendbewegung Bayern (KLJB)</a>, über <a href="http://netzpolitik.bayernspd.de/programm/partizipation-internet/">Partizipation im Internet</a> sprechen. Vor allem werde ich über meine Erfahrungen mit &#8220;<a href="http://c-wie.de/">c-wie.de</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.das-ist-sozialdemokratisch.de/">Das ist sozialdemokratisch!</a>&#8221; berichten und die daraus entstehenden politischen Handlungsempfehlungen einbringen. Außerdem darf man sich über eine Diskussion zum umstrittenen Thema Vorratsdatenspeicherung freuen.</p>
<p>Der Kongress beginnt um 10 Uhr und die Teilnahme ist kostenfrei. Anmelden kann man sich auf <a href="http://netzpolitik.bayernspd.de/">der neuen Netzpolitik-Seite der BayernSPD</a>. Ich freue mich auf eine konstruktive Diskussion und Austausch!</p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=629&amp;md5=5adf67e5df96d739db1dbdf92538a303" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief: Vorratsdatenspeicherung ist der falsche Weg!</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2011/05/vorratsdatenspeicherung-kippen</link>
		<comments>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2011/05/vorratsdatenspeicherung-kippen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir lehnen die grundsätzliche, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungen ab. Diese ist mit den Grundwerten der Sozialdemokratie nicht vereinbar.&#8221;, so die Kernaussage eines offene Brief an Sigmar Gabriel zum Thema Vorratsdatenspeicherung, welchen 34 netzpolitisch Aktiven unterzeichnet haben. Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Sigmar Gabriel, liebe Genossinnen und Genossen, die Vorratsdatenspeicherung, wie sie derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir lehnen die grundsätzliche, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungen ab. Diese ist mit den Grundwerten der Sozialdemokratie nicht vereinbar.&#8221;, so die Kernaussage <a href="http://www.dennismorhardt.de/files/2011/10/brief-vds.pdf">eines offene Brief an Sigmar Gabriel zum Thema Vorratsdatenspeicherung</a>, welchen 34 netzpolitisch Aktiven unterzeichnet haben.<span id="more-646"></span></p>
<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
lieber Sigmar Gabriel,<br />
liebe Genossinnen und Genossen,</strong></p>
<p>die Vorratsdatenspeicherung, wie sie derzeit von verschiedenen Seiten gefordert wird, stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Grundrechte aller Bürgerinnen und Bürger dar.</p>
<p><strong>Wir lehnen die grundsätzliche, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung (euphemistisch auch Mindestdatenspeicherung genannt) von Telefon- und Internetverbindungen ab.</strong> Diese ist mit den Grundwerten der Sozialdemokratie nicht vereinbar. Die derzeitige Vorratsdatenspeicherung ist ein undifferenziertes und rechtlich unangemessenes Überwachungsinstrument, das die Grundrechte in unzumutbarer Art einschränkt und alle Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union unter Generalverdacht stellt.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat zu Recht im März 2010 die bisherige Umsetzung für verfassungswidrig erklärt. Auch die EU-Kommission überdenkt mittlerweile ihre eigene Position zur Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie (2006/24/EG).</p>
<p><strong>Zur Aufklärung von Straftaten, die über das Internet vollzogen werden, müssen alle vorhandenen rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden und Ermittlungsbehörden ausreichend personell und technisch ausgestattet sein.</strong></p>
<p>Erst dann können wir der Speicherung und den Abruf von IP-Adressen innerhalb einer Frist von wenigen Tagen und nur zum Zwecke der Strafverfolgung zustimmen. Wir sehen es weder für erforderlich noch als zielführend an, dass neben Telefon- und Internetverbindungsdaten auch Positionsdaten von Mobiltelefonen gespeichert werden. Dies schränkt die persönliche Freiheit jeder einzelnen Bürgerin und Bürgers massiv ein.</p>
<p>Der Zugriff auf die Daten muss klar und streng gesetzlich reglementiert sein. Neben einem zwingenden Richterbeschluss darf nur in konkreten Verdachtsfällen über schwerste Straftaten von Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Daten zugegriffen werden. Der Zugriff muss für alle Betroffenen nach Abschluss der Ermittlung nachvollziehbar sein. Datenmissbrauch muss ein Riegel vorgeschoben und der Datenschutz muss gewahrt bleiben. Forderungen auf Zugriff auch in zivilrechtlichen Fällen, wie bei Verdachtsfällen von Urheberrechtsverletzungen, lehnen wir konsequent ab.</p>
<p>Berufsgeheimnisträger und bestimmte Berufsgruppen wie Journalisten oder Priester müssen auch künftig besonders geschützt werden: Ein Datenzugriff und die Verwertung darf dort unter keinen Umständen erfolgen.</p>
<p><strong>Wir warnen davor, dass durch Forderungen nach einer umfassenden Vorratsdatenspeicherung die langwierige inhaltliche und vertrauensbildende Arbeit von Netzpolitikern in den Fraktionen und Basisgruppen der SPD zunichte gemacht wird.</strong> Des Weiteren weisen wir auf den Antrag des SPD-Bundesparteitags 2009 hin, der unter anderem die Stärkung des bürgerlichen Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung, ein Verbot der Weitergabe von Daten an staatliche Institutionen und die Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung fordert.</p>
<p><strong>Die Diskussion der letzten Tage hat gezeigt, dass die Debatte über die Vorratsdatenspeicherung innerhalb der SPD keinesfalls beendet wurde und die Vorratsdatenspeicherung von vielen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten abgelehnt wird.</strong> Auch die SPD in Baden-Württemberg und Bremen haben jeweils klare Absagen gegen die Vorratsdatenspeicherungen beschlossen. In Hessen wartet die dortige SPD-Fraktion seit Januar 2011 bis heute auf eine Antwort der schwarz-gelben Landesregierung, ob und in wie weit die Vorratsdaten überhaupt zur Strafaufklärung beigetragen haben (LT-Drs. 18/3655).</p>
<p><strong>Wir alle sind aufgerufen, selbst nicht mehr mit alten, fehlerhaften Konzepten zu arbeiten, sondern neue, sozialdemokratische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.</strong></p>
<p><strong>Mit freundlichen Grüßen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Daniel Bär</strong>, Jusos Köln</li>
<li><strong>Jens Best</strong>, Forum Netzpolitik Berlin, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
<li><strong>Gerhard Boehmler</strong>, stellv. SPD-Kreisvorsitzender Tübingen, Beirat Netzpolitik SPD Baden-Württemberg</li>
<li><strong>Ulf Buermeyer</strong>, Richter am Landgericht Berlin, Forum Netzpolitik Berlin</li>
<li><strong>Dr. Kai Dolgner MdL</strong>, Innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein</li>
<li><strong>Lennart Fey</strong>, Abgeordneter des Kreistages Herzogtum Lauenburg</li>
<li><strong>Alvar Freude</strong>, Mitglied der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages</li>
<li><strong>Nikolaus Gradl</strong>, Stadtrat und Fraktionsvorstandmitglied der SPD-München</li>
<li><strong>Yannick Haan</strong>, Forum Netzpolitik Berlin</li>
<li><strong>Rainer Hamann MdHB</strong>, Sprecher für Medienpolitik und Datenschutz der SPD-Bürgerschaftsfraktion Bremen</li>
<li><strong>Andreas Helsper</strong></li>
<li><strong>Petra Kammerevert MdEP</strong></li>
<li><strong>Sven Kohlmeier MdA</strong>, Sprecher für Datenschutz und Informationsfreiheit der SPDFraktion im Berliner Abgeordnetenhaus</li>
<li><strong>Nico Lumma</strong></li>
<li><strong>Jens Matheuszik</strong>, SPD Olfen</li>
<li><strong>Dennis Morhardt</strong>, Forum „Demokratie und Partizipation im Internet“ der SPD Niedersachsen, freier Webentwickler</li>
<li><strong>Jan Mönikes</strong>, Mitglied des Parteirates der SPD</li>
<li><strong>Ute Pannen</strong>, Forum Netzpolitik Berlin, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
<li><strong>Jan Petter</strong>, Jusos Göppingen</li>
<li><strong>Mathias Richel</strong>, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
<li><strong>Florian Ritter MdL</strong>, Datenschutzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern</li>
<li><strong>Maximilian Schmidt</strong>, Mitglied im Landesparteirat der SPD Niedersachsen</li>
<li><strong>Jonathan Schorling</strong>, Vorsitzender der Jusos Niedersachsen</li>
<li><strong>Michael Servos</strong>, Ratsherr der Stadt Aachen</li>
<li><strong>Christian Soeder</strong>, Beirat Netzpolitik SPD Baden-Württemberg</li>
<li><strong>Sven Thomsen</strong>, Sprecher AK Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein</li>
<li><strong>Henning Tillmann</strong>, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
<li><strong>Grant Hendrik Tonne MdL</strong>, Sprecher des Forums &#8220;Innere Sicherheit&#8221; der SPD Niedersachsen</li>
<li><strong>Petra Tursky-Hartmann</strong>, Vorsitzende des Virtuellen Ortsvereins (VOV) der SPD von 1997-1999 und 2002-2008</li>
<li><strong>Jens Vogel</strong>, SPD Minden-Lübbecke, SocialMedia-Konzepter</li>
<li><strong>Steffen Voß</strong>, Mitglied des AK Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein</li>
<li><strong>Carsten Wawer</strong>, barracuda digitale agentur GmbH</li>
<li><strong>Jonas Westphal</strong>, Forum Netzpolitik Berlin, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
<li><strong>Markus Winkler</strong>, Projektleiter des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien</li>
<li><strong>Oliver Zeisberger</strong>, barracuda digitale agentur GmbH, Mitglied des Gesprächskreises &#8220;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&#8221; beim SPD-Parteivorstand</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=646&amp;md5=1edcfb896ac2e2113a76d378ede79730" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>#JMStV und die Konsequenzen für die SPD</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2010/12/jmstv</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 13:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Novelle vom Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist vom Tisch, weil die CDU in NRW taktisch der rot-grünen Minderheitsregierung eins auswischen wollte und überraschend bekannt gab dem JMStV nicht zuzustimmen zu wollen. Wir müssen uns, als Netzgemeinde und vor allem als Netzpolitiker innerhalb der SPD, klar machen, dass unser Einfluss zu minimal ist. Dies gilt es nun zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Novelle vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag">Jugendmedienschutz-Staatsvertrag</a> ist vom Tisch, weil die CDU in NRW taktisch der rot-grünen Minderheitsregierung eins auswischen wollte und überraschend bekannt gab dem JMStV nicht zuzustimmen zu wollen. <strong>Wir müssen uns, als Netzgemeinde und vor allem als Netzpolitiker innerhalb der SPD, klar machen, dass unser Einfluss zu minimal ist. Dies gilt es nun zu ändern!</strong></p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  src="http://www.dennismorhardt.de/files/2010/12/jmstv-ablehnen-e1292421053880.png" alt="" title="jmstv-ablehnen" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-617" />Am Ende war es die CDU die den JMStV <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eil-kurz-vorentscheidung-in-nrw-jetzt-wirklich/">stoppte</a>. Mit den schon angekündigten Ablehnungen von FDP und Linke wäre der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag am Donnerstag im Landtag von Nordrhein-Westfalen kaum durchgekommen. Erst nach der &#8220;CDU-Bombe&#8221; gab es von SPD und Grüne <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eil-kurz-gerucht-jmstv-in-nrw-vor-dem-fall/">die Meldung bei der Abstimmung den Vertrag kippen zu lassen</a>, wobei es darauf auch nicht mehr angekommen wäre. Netzpolitisch stehen wir wieder einmal vor einem Scherbenhaufen, wohl möglich größer als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">nach dem Netzsperren-Gesetz</a>.</p>
<p>Natürlich feiert nun die Netzgemeinde. Ob es gerechtfertigt ist bezweifele ich, denn nur Parteientatik hat uns gerettet. Die SPD, vor allem die Genossen an der Macht, haben nichts gelernt. Frau NRW-Medienministerin <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/NRW-Ministerin-will-Schund-Filter-fuers-Internet-id4054995.html">quasselt von &#8220;notwendigen Schund-Filtern&#8221;</a>, Kurt Beck poltert im Süden schon. Der geistige Vater des JMStV <a href="http://www.rlp.de/einzelansicht/archive/2010/december/article/politische-machtdemonstration-der-cdu/">kündigt schon mal vorsorglich &#8220;Sperrverfügungen&#8221; an</a>. Von den unsäglichen Personen des Kalibers Eumann oder Stadelmaier will ich erst gar nicht anfangen.</p>
<p><strong>Für mich persönlich ist dies der bisherige Tiefpunkt der SPD in Sachen Netzpolitik.</strong> Die netzpolitsch versierten Parteifreunde mit Einfluss, z.B. Björn Böhing oder Lars Klingbeil, haben es immer noch nicht geschafft eine parteiinterne Lobby für Netzpolitik aufzubauen. Ich werde jetzt aber nicht aufgegeben, ich werde mir überlegen wie es die netzpolitische Basis der SPD (und an die glaube ich immer noch!) schafft diese Aufgabe zu übernehmen und den Becks, Eumanns, Stadelmaiers und Schwall-Dürens in den wortwörtlichen Arsch zu treten.</p>
<p><strong>Dazu sei auch die Netzcommunity aufgerufen. Lasst uns den Laden in guter 68&#8242;-Tradition <a href="http://www.spd.de/Partei/parteimitglied-werden/">von innen</a> endlich umkippen!</strong></p>
<p><em>An dieser Stelle möchte ich trotzdem den Aktivisten danken. Vor allem seien <a href="http://alvar.a-blast.org/">Alvar Freude</a>, <a href="http://www.henning-tillmann.de/">Henning Tillmann</a> und <a href="http://www.danielbaer.eu/">Daniel Bär</a> erwähnt. Natürlich auch die über 11.000 Unterstützer auf <a href="http://jmstv-ablehnen.de/">jmstv-ablehnen.de</a>. Vielen Dank für euren Einsatz!</em></p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=608&amp;md5=4239d1940e7a72d9ea0dffed315f9a19" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Pro Netzneutralität&#8221;: Über Technik und den Heise-Effekt</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2010/08/pro-netzneutralitaet-technik</link>
		<comments>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2010/08/pro-netzneutralitaet-technik#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 18:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Tagen laufen die Unterschriften im Sekundentakt ein, die 10.000-Marke sollte bald geknackt sein. Gemeint ist natürlich die überparteiliche Initiative “Pro Netzneutralität”, die sich für die gesetzliche Verankerung der Netzneutralität einsetzt. Ich durfte die Plattform konzertierten, gestalten und umsetzen. Technisch gesehen läuft pro-netzneutralitaet.de auf einem Lighttpd-Debian-System. Als PHP-Version ist 5.3 im Einsatz, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="vgwort" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/b013773476d84189b532ba9298fe0603" alt="" width="1" height="1" />Schon seit einigen Tagen laufen die Unterschriften im Sekundentakt ein, die 10.000-Marke sollte bald geknackt sein. Gemeint ist natürlich die überparteiliche Initiative “<a href="http://pro-netzneutralitaet.de/">Pro Netzneutralität</a>”, die sich für die gesetzliche Verankerung der Netzneutralität einsetzt. Ich durfte die Plattform konzertierten, gestalten und umsetzen.</p>
<p><figure id="attachment_552" aria-describedby="figcaption_attachment_552" class="clearfix"><img class=" wp-image-552" title="Screenshot: pro-netzneutralitaet.de" src="https://www.dennismorhardt.de/files/2010/08/pronetz-e1329400086309-650x264.png" alt="Screenshot: pro-netzneutralitaet.de" width="460" height="187" /><figcaption id="figcaption_attachment_552">Screenshot: pro-netzneutralitaet.de</figcaption></figure></p>
<p>Technisch gesehen läuft <em>pro-netzneutralitaet.de</em> auf einem Lighttpd-Debian-System. Als PHP-Version ist 5.3 im Einsatz, die im Vergleich zur weitverbreitenden 5.2, von Haus aus schon erheblich optimiert ist. Zusätzlich sind zur Unterstützung APC und Memcache im Einsatz. Die Kampagnenseite selber ist ein WordPress 3.0. Dies mag zwar überraschen, ist für mich jedoch eine logische Entscheidung, denn eine Unterschriftenliste ist nicht viel mehr als ein Kommentarbereich.</p>
<h2>WordPress als CMS</h2>
<p>Als WordPress-Theme kommt ein selbstentwickeltes Design auf Basis von HTML5 zum Einsatz. Die Listenfunktion basiert wie oben schon erwähnt auf auf dem normalen Kommentarbereich, jedoch habe ich noch zusätzlich das Plugin “<a href="http://wordpress.org/extend/plugins/comment-email-verify/">Comment E-Mail Verification</a>” aktiv, damit auch nur per E-Mail verifizierte Stimmen öffentlich erscheinen. Memcache wurde über einen sogenannten “<a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/WP_Cache#Role_of_the_WordPress_Object_Cache">Object Cache</a>” an WordPress angebunden, APC hingegen läuft nur auf PHP-Ebene.</p>
<p>Insgesamt kann man schon aus technischer Sicht sagen, dass die Kampagne ein Erfolg war, denn die Seite lief in den ersten Tagen ohne Ausfall während es zigtausende Aufrufe aus Richtung <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,711239,00.html"><em>Spiegel Online</em></a>, <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/politiker-und-blogger-initiative-kaempft-fuer-freies-und-offenes-internet;2634342"><em>Handelsblatt</em></a>, <a href="http://www.golem.de/1008/77133.html"><em>Golem</em></a> und <a href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/586934/index.do?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.do"><em>Die Presse</em></a> gab. Neben den über mittlerweilen zehntausend Empfehlungen über Twitter und Facebook. Aber was mich als Systemadministrator natürlich ganz stolz macht ist einen Backlink von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Initiative-Pro-Netzneutralitaet-gegruendet-1054034.html"><em>heise online</em></a> ohne Einbüße ausgehalten zu haben.</p>
<h2>Dem Server sein Tod</h2>
<p>Der Heise-Effekt (im englischsprachigen Raum auch als <em>Slashdot</em>-Effekt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Slashdot_effect">bekannt</a>) beschreibt ein massenhaftes Wandern von Besuchern des Newsportals <em>heise online</em>, welches vor allem von der IT-Spezies gelesen wird und sehr reichweitenstark ist, zu einer verlinkten Webseite. Im Endeffekt kann man wohl von einem <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">Distributed Denial of Service</a></em> (DDoS) sprechen, denn hunderttausend Nerds versuchen gleichzeitig eine Seite aufzurufen. Das hat schon manchen Server lahm gelegt.</p>
<p>Zwar lief und läuft die Webseite soweit rund (bis auf einen dreißigminuten Ausfall auf Grund des fehlkonfigurierten Webservers am letzten Freitagvormittag), jedoch gab es beim Versand der E-Mails erhebliche Probleme. Die SPAM-Filter reagierten leicht verschnupft auf die verschickte Bestätigungsmail. Diesen werden nämlich direkt über die PHP-Funktion <em>mail()</em> versandet.</p>
<h2>SPAM-Filter-Lobby</h2>
<p>Die E-Mails waren zwar scheinbar von “info@pro-netzneutralitaet.de” aber im E-Mail-Header war als Absender hingegen “lighttpd@flabs.org” angegeben, zudem beinhaltet die <em>rDNS-Adresse</em> des Servers die eigentliche IP-Adresse, was wohl als Kriterium für Spam gewertet wird. Meine schnelle Lösung vorerst lautete daher <em>SPF-Tags</em> sowie dicke Warnhinweise auf der Seite, denn an gravierende Einschnitte hatte ich mich deshalb noch nicht getraut, da die Seite zurzeit noch medial im Fokus steht. Jedoch gilt für die nächste Mail-Kampagne dies zu beheben.</p>
<p>Ich bin trotz der kleineren und größeren Pannen zufrieden und konnte daraus viel lernen, denn man erlebt es doch selten, dass man ein vielverlinktes und –frequentierte Projekt betreuen darf. Natürlich hoffe ich auch, dass das Ziel der gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität kommt und das jede Unterschrift ihren Teil dazu beigetragen hat.</p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=550&amp;md5=98b9290e76fe4328c7c4ddd9bd71c7b0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GPL-Debatte: Der Klügere gibt nach?</title>
		<link>http://www.dennismorhardt.de/weblog/2010/07/gpl-debatte-der-kluegere-gibt-nach</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 00:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
		<category><![CDATA[Themes]]></category>

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		<description><![CDATA[Runde 3 der sommerlichen GPL-Debatte und das vorzeitige Ende dieser, denn Chris Pearson, Entwickler des Premium-Themes Thesis, hat dieses nun unter die GPL gestellt. Wobei Matt Mullenweg, der mit seiner Macht als WordPress-Chef gegen Pearson persönlich und sein Produkt gewettert hatte, dies nicht als Sieg verbuchen kann, denn GPL lizenziert sind nur die PHP-Dateien — [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="vgwort" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/4dd89d40b1a5434d914bd2bd518d1064" alt="" width="1" height="1" />Runde 3 der sommerlichen GPL-Debatte und das vorzeitige Ende dieser, denn <a href="http://pearsonified.com/">Chris Pearson</a>, Entwickler des Premium-Themes <a href="http://diythemes.com/">Thesis</a>, hat dieses nun unter die GPL gestellt. Wobei Matt Mullenweg, <a href="http://www.dennismorhardt.de/weblog/2010/07/sommerloch-die-alljaehrliche-gpl-debatte">der mit seiner Macht als WordPress-Chef gegen Pearson persönlich und sein Produkt gewettert hatte</a>, dies nicht als Sieg verbuchen kann, denn GPL lizenziert sind nur die PHP-Dateien — Bilder, JavaScript &amp; CSS-Stylesheets sind weiter proprietär. Ein kluger Schachzug Pearsons?</p>
<p><a href="http://twitter.com/pearsonified/status/19288707443"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="size-full wp-image-536 alignleft" title="tweet_pearson" src="http://www.dennismorhardt.de/files/2010/07/tweet_pearson.png" alt="" width="460" height="216" />Per Twitter</a> kündigte <a href="http://pearsonified.com/">Chris Pearson</a> teilweise Kapitulation an. Thesis sei nun unter einer &#8220;Spilt-Lizenz&#8221; lizenziert: Die GPL gilt für die PHP-Dateien, diese dürfen nun frei verteilt werden. Der Rest, CSS, JavaScript &amp; Bilder, verbleiben unter der bisherigen proprietären Lizenz. Das heißt man darf sie nur nutzen wenn man eine Lizenz gekauft hat und die Weitergabe ist auch weiterhin ausgeschlossen.</p>
<p>Überraschend, denn im gemeinsamen Interview mit Mullenweg <a href="http://mixergy.com/chris-pearson-matt-mullenweg/">vor einigen Tagen</a> gab er sich noch hart. Als vermeintlicher GPL-Verächter sei für ihn diese Lizenz das Aus, denn sein Theme könnte ja kostenlos oder sogar billiger als er es verkauft von Dritten verteilt werden. Ob er seine Position geändert hat ist nicht bekannt.</p>
<p>Jedoch stand Pearson auf verlorenem Boden. Mal abgesehen <a href="http://wordpress.org/news/2009/07/themes-are-gpl-too/">von der Analyse der Juristen der &#8220;Free Software Foundation&#8221;</a>, die sagte, dass bei WordPress-Themes GPL-Pflicht vorliegt, war allein die Tatsache, <a href="http://drewblas.com/2010/07/15/an-analysis-of-gpled-code-in-thesis/">dass Thesis unrechtmäßig WordPress-Code nutzte</a> das K.O. für ihn. Er lief einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Matt Mullenweg (bzw. der WordPress Foundation) Gefahr.</p>
<p>Einziger Ausweg war daher nur eine GPL-Lizenzierung von Thesis. Der nun gewählte Weg einer geteilten Lizenzierung mag klug gewählt sein, denn ohne CSS, JavaScript oder Bilder ist das Theme nutzlos und macht eine kostenfreie oder -pflichtige Weiterverteilung unattraktiv, aber verbittert Mullenweg seinen Sieg und könnte Stoff für neue Kämpfe sorgen.</p>
<p>Daher erscheint es fraglich ob der Kleinkrieg zwischen beiden nun weiter läuft oder das Kriegsbeil begraben wird, aber <a href="http://twitter.com/photomatt/status/19290666097">per Twitter lies Matt Mullenweg schon mal verkünden</a> er sehe Thesis nun als legal an, aber auf das Theme zu wechseln, wie im Telefon-Interview versprochen, <a href="http://twitter.com/photomatt/status/19290594877">will er dennoch nicht</a>, denn immerhin sei das kein ganzer GPL-Wechsel. Somit vorerst das Ende <em>dieser</em> Debatte.</p>
<ul>
<li><a title="Sommerloch: Die alljährliche GPL-Debatte" href="../weblog/2010/07/sommerloch-die-alljaehrliche-gpl-debatte">Sommerloch: Die alljährliche GPL-Debatte</a> <em>(15. Juli 2010)</em><a title="Sommerloch: Die alljährliche GPL-Debatte" href="../weblog/2010/07/sommerloch-die-alljaehrliche-gpl-debatte"><br />
</a></li>
<li><a title="GPL-Debatte: Sieg durch technischen K.O." href="../weblog/2010/07/gpl-debatte-sieg-durch-technischen-k-o">GPL-Debatte: Sieg durch technischen K.O.</a> <em>(19. Juli 2010)</em><a title="GPL-Debatte: Sieg durch technischen K.O." href="../weblog/2010/07/gpl-debatte-sieg-durch-technischen-k-o"><br />
</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=535&amp;md5=7745679604497ae3d9d2a148a58531bd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Nach Hause Telefonieren&#8221;: Argumente für einen Datenausweis</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 19:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Morhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem heutigen Markt gibt es noch kaum Mobiltelefone die nicht &#8220;nach Hause telefonieren&#8221;, also Daten im Hintergrund an den Hersteller übertragen. Jüngstes Beispiel ist das Apple iPhone, dass GPS-Positionsdaten und WLAN-Stationen in der Umgebung in die Firmenzentrale funkte. Daher wäre es an der Zeit über einen &#8220;Datenausweis&#8221; zu reden, der den Verbraucher über Datenübertragungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="vgwort" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/dae0c85deec049088b895505a912e15d" alt="" width="1" height="1" />Auf dem heutigen Markt gibt es noch kaum Mobiltelefone die nicht &#8220;nach Hause telefonieren&#8221;, also Daten im Hintergrund an den Hersteller übertragen. Jüngstes Beispiel ist das Apple iPhone, dass GPS-Positionsdaten und WLAN-Stationen in der Umgebung <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,707417,00.html">in die Firmenzentrale funkte</a>. <strong>Daher wäre es an der Zeit über einen &#8220;Datenausweis&#8221; zu reden, der den Verbraucher über Datenübertragungen im Hintergrund informiert.</strong></p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-529" title="Beispiel für ein Energielabel der EU" src="http://www.dennismorhardt.de/files/2010/07/150px-Energielabel_de.svg_.png" alt="" width="150" height="296" />Ähnlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis">dem Energieausweis für Gebäude</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energielabel">dem Energie-Label für Haushaltsgeräte</a>, soll der Datenausweis dem Verbraucher klar machen welche Daten im Hintergrund an den Hersteller übertragen werden — verpflichtet für jedes Gerät mit Internetanschluss. Das wäre nicht nur auf Blick von Smartsphones wichtig, sondern wird notwendig wenn wir <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinWirtschaftFinanzen/075/s3-internet-der-dinge.html">an das &#8220;Internet der Dinge&#8221; (Internet of Things) denken</a>. Wer will schon dass sein neuer Kühlschrank den kompletten Inhalt zu Werbezwecken personalisiert übermittelt?</p>
<h2>Stichwort Dateneffizienz</h2>
<p>Dieser &#8220;Datenausweis&#8221; muss dem Verbraucher klar und verständlich (Symbole wären eine Möglichkeit) zeigen welche Daten im Hintergrund übermittelt werden. Außerdem muss er Auskunft über weitere folgende Dinge geben:</p>
<ul>
<li>Zu welchem Zweck werden die Daten gesendet?</li>
<li>Werden diese an Dritte weitergegeben?</li>
<li>Wie lange bleiben die Daten gespeichert?</li>
<li>Wie anonym werden diese übertragen?</li>
<li>Gibt es ein Opt-In, Opt-Out oder ist eine Abschaltung nicht möglich?</li>
<li>Findet eine Zusammenführung von Daten statt (z.B. um Profile zu generieren)?</li>
</ul>
<p>Damit Produkte die weniger Daten produzieren und übermitteln gefördert werden, sollten diese ähnlich den Produkten die weniger Energie verbrauchen Wettbewerbsvorteile bekommen. Daher sollte der Datenausweis auch eine farbige Einstufung erhalten. Ein A, die höchstmögliche und somit beste Kategorie, erhalten Geräte die keine Daten im Hintergrund übermitteln.</p>
<p>Verbrauchen können so selber entscheiden was sie in Kauf nehmen und ob es nicht vielleicht ähnliche Produkte gibt, die weniger oder sogar keine Daten im Hintergrund übermitteln. Damit Hersteller nicht schummeln muss auch über Stärkung der jeweiligen Behörden und über saftige Strafen geredet werden. Im Optimalfall sollte so ein Datenausweis in der ganzen EU gelten (ähnlich dem Energielabel).</p>
<p><strong>Der Datenausweis verhindert so verstecktes &#8220;nach Hause telefonieren&#8221; und sensibilisiert den Verbraucher über seine Möglichkeiten im Datenschutz.</strong></p>
 <p><a href="http://www.dennismorhardt.de/?flattrss_redirect&amp;id=525&amp;md5=0531f7c0a6b366f95668952b05c2e185" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennismorhardt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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